Wertvolles aus dem Wasser

Algen:

AFA-Alge:
Nicht im Meer sondern in Seen und Teichen ist die Grüne Spanalge (Aphanizomenon flos-aquae), auch als  „blaugrüne Alge“ bekannt, beheimatet. Es handelt sich um eine Cyanobakterien- („Blaualgen“-) Art. Es werden verschieden AFA-Algen-Produkte als Nahrungsergänzung angeboten. Die derzeitige Studienlage erlaubt es allerdings nicht, sie als besonders wirksam  zu betrachten.

Chlorella:
Chlorella ist eine weit verbreitet einzellige Süßwasser-Mikroalge, die sich in Aquakultur in großer Menge produzieren lässt. Der hohe Gehalt an Mikronährstoffen sowie Antioxidantien ist unbestritten.  So spricht man ihr eine schützende (für Herz-Kreislauf und Gefäße, Entzündungen) sowie eine ausgleichende Wirkung (bei Stoffwechselstörungen, Nährstoffmangel, Abwehrschwäche, Allergie und Entzündung).

Eine Ausleitung von Schmermetallen ist noch nicht belegt, jedoch eine verminderte Aufnahme dieser Stoffe. Außerdem ist die Milderung von oxidativem Stress gut belegt. Bei der immunmodulierenden Aktivität, Herz-Kreislauferkrankungen, entzündlichen Krankheiten und im Bereich Stoffwechsel gibt es vorerst nur Daten mit Hinweischarakter.

Spirulina
Die kleine Blaualge kommt in Salzseen vor und gehört genau genommen weniger zu den Algen/Pflanzen sondern in das Reich der Bakterien.

Ähnlich wie bei der Chlorella-Alge sind nicht alle angepriesenen Wirkungen gesichert.
Es liegen allerdings Belege der Wirksamkeit nach Tierversuchen in folgenden Bereichen vor:
Anti-Aging/Organschutz
Ausgleich bei Vitalstoffmangel, Anämie
Schutz vor der Aufnahme von Schwermetallen, Schutz vor Schwermetallwirkung.

Spirulina soll antiviral wirken, das Immunsystem stärken und Allergien mildern, das zeigen meist Laborversuche. Hinweise auf Stoffwechseleffekte gibt es ebenfalls in Tierversuchen und kleinen Studien am Menschen: so könnte Spirulina die Fett- und Zuckerwerte sowie den Blutdruck senken. Des Weiteren wird von antioxidativen und entgiftenden Eigenschaften berichtet, die Leber, Nieren und Hoden vor reaktiven Giftstoffen schützen und die Wahrscheinlichkeit einer Krebsentstehung vermindern.

Verkauft wird die Alge in getrockneter Form, meist als Tablette oder auch als grünes Pulver. Auch der Algenextrakt ist verfügbar (Pulver, Kapseln).

 

Muscheln:
Grünlippmuschel (Perna Canaliculus) Glycosaqminoglycan

 

Omega3 (n3) -Fettsäuren:
Eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigt eine deutliche Verbesserung der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung der Glucosamine (in Grünlippmuschelpulver enthalten) durch zusätzliche Gabe von Omega-3-Fettsäuren. http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12325-009-0060-3

Kaviar-Extrakt
Dorschlebertran
Lachsöl

Omega-3-Fettsäuren sind auch in Bio-Leinöl, Bio-Hanföl oder auch speziellen Omega-3-Öl-Mischungen enthalten.

Diese Seiten dienen Informationszwecken und sind mit Sorgfalt recherchiert worden. Die Darstellung wissenschaftlicher Studien ist nicht dazu gedacht, ein natürliches Lebensmittel als Heilmittel zu propagieren.