Mineralien & Spurenelemente

Mineralien = Mineralstoffe, im Alltagsgebrauch irreführend oft auch kurz Minerale oder Mineralien genannt, sind lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden.

Mengen- oder Spurenelemente
Die Einteilung richtet sich nach der Konzentration im menschlichen Körper. So werden traditionell Elemente mit einer Konzentration von mehr als 50 mg pro kg Körpergewicht als Mengen- oder Makroelemente bezeichnet.
Elemente mit weniger als 50 mg pro kg Körpergewicht heißen Spuren- oder Mikroelemente.

Im Gegensatz zu manchen Vitmainen werden Mineralien nicht durch Hitze oder Luft zerstört, da es sich um anorganische Verbindungen handelt. Durch langes Kochen in Wasser können sie allerdings ausgeschwemmt werden, was vor allem bei Dosenfutter relevant ist oder beim Selberkochen das Kochwasser weggeschüttet wird.
Für die Fütterung des Hundes ist besonders das Calcium-Phosphor-Verhältnis von Bedeutung.

Problematisch ist die Tatsache, dass viele lebenwichtige Mineralstoffe normalerweise über den Boden in die Nahrung gelangen. Durch Industrie und Argrarwirtschaft sind Böden mittlerweile so zerstört und ausgelaugt, dass die auf ihnen angebauten Getreide viele wichtige Stoffe nicht mehr enthalten.

Sowohl Mangel als auch Überdosierung können gefährlich sein. Beispiele: Arsen- oder Selenvergiftung, Kupferspeicherkrankheit.

Desweitern lassen sich Mineralstoffe in Mengen- und Spurenelemente unterteilen.

 

Mengenelemente

  • Calcium Ca
  • Chlor Cl
  • Kalium K
  • Magnesium Mg
  • Phosphor P
  • Schwefel S
  • Natrium Na

Essentielle Spurenelemente

  • Cobalt Co
  • Eisen Fe
  • Fluor F
  • Iod (Jod) I
  • Kupfer Cu
  • Mangan Mn
  • Molybdän Mo
  • Selen Se
  • Silicium Si
  • Vanadium V
  • Zink Zn

Zu den für den Hund relevantesten zählen:

Chlorid, Eisen, Jod, Kalium, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphat, Schwefel, Selen, Zink

 

Diese Seiten dienen Informationszwecken und sind mit Sorgfalt recherchiert worden. Die Darstellung wissenschaftlicher Studien ist nicht dazu gedacht, ein natürliches Lebensmittel als Heilmittel zu propagieren.